Gsieser Tal
Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus in Pichl
(Baujahr 1472), um 1879 hat man dem Kircheninneren seine heutigen neugotischen Formen gegeben. Neurestaurierung 1996.
Pfarrkirche zum Hl. Martin in St. Martin
ehemals gotischer Bau von 1425, wurde in den Jahren 1777/78 zum Barockbau.
Pfarrkirche zur Hl. Magdalena in St. Magdalena
ist zur Zeit der Spätgotik entstanden, wurde mehrmals vergrößert, auch barockisiert, regotisiert.
Das Pater Haspinger Haus in St. Martin
ehemals Schießstand, der anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 1909 als Freiluftstand errichtet wurde . Im Inneren ist heute eine fotogrammetrische Nachbildung des Gemäldes "Der Landsturm" von Albin Egger Lienz zu sehen.
Das Pater J. Haspinger Denkmal in St. Martin
wurde 1959 anlässlich der Gedenkfeier zu "150 Jahre Tiroler Aufstand 1809" vom Bildhauer Othmar Winkler in Bronze gegossen.
Welsberg
Pfarrkirche zur Hl. Margareth in Anfängen zurückgehend auf 1342, 1736 umgebaut, mit Altargemälde des Welsbergers Paul Troger.
Kirche „Maria am Rain“ (Friedhof)Die Ritter von Welsperg haben die Kirche vermutlich um 1300 erbaut. In den Bildern sind Fragmente aus den ursprünglichen Fresken, die Michael Pacher zugeschrieben werden. Im Langhaus sind noch die romanischen Mauern erhalten.
Bildstock am MargarethenplatzDer ursprüngliche Bildstock aus der Zeit um 1460 wurde 1882 teilweise zerstört. In den Bildern sind Fragmente aus den ursprünglichen Fresken, die Michael Pacher zu geschrieben werden.
Taisten
Pfarrkirche zu den Hl. Ingenuin und Albuinmutmaßliche erste Weihe um 1150 durch Bischof Hartmann von Brixen. Bau im romanischen Stil. 1493 Umbau im gotischen Stil. Um 1170 Barockbau mit Freskenzyklus von Anton Zeiller. Im Jahre 1941 Großbrand, danach Restaurierung der Fresken und Altäre.
GeorgskirchlMutmaßlich um 800 erbaut als Wehrburg und Weihestätte. Keine Mauerreste, doch Mauern aus der Spätromanik. Um 1450 Umbau der Urkirche, wobei der breite, halbrunde Priesterraum (Apsis) und der quadratische Grundriss erhalten blieben.
Taistner BildstockDer Bildstock ist ein schöner, schlank gebauter „Tabernakel“ mit Pyramidendach. Die vier Nischen bergen einen Bilderzyklus, der die Muttergottes mit Christkind, Katharina und Margareth , einen Ölberg, Wolfgang und Martin, eine Kreuztragung, Andreas und Leonhard, eine Kreuzigungsgruppe und die Kirchenpatrone von Taisten, Ingenuin und Albuin, einschließt. Aus den Vierpassmedaillons sehen uns die Kirchenväter und Evangelistensymbole an. Die Fresken werden der Brunecker Malerschule (um 1460) zugeschrieben.
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